Länderinfos

Neben Deutschland sind wir bereits in den folgenden Ländern aktiv. Unsere Länderauswahl beruht auf dem Ethikkodex der Weltgesundheitsorganisation WHO, d. h. wir vermitteln nur aus Ländern, die diese Fachkräfte nicht selbst benötigen. Zudem berücksichtigt die Auswahl die Positivliste der Bundesagentur für Arbeit und unsere Analyse der jeweiligen Ausbildungsinhalte.

Erfahren Sie hier mehr über unsere Partnerländer, deren Ausbildungssysteme und fachlich-kulturellen Besonderheiten.

Spanien
Vietnam
Brasilien
Kolumbien (folgt)
Thailand (folgt

 

Königreich Spanien

Das Land im Überblick

Hauptstadt: Madrid
Bevölkerung: 46.5 Millionen
Fläche: 506.000 km²
Regierungsform: parlamentarische Monarchie
Religion: Römisch-katholisch (über 90 Prozent)

Lage: Spanien nimmt etwa 80% der iberischen Halbinsel im Südwesten Europas ein. Die Pyrenäen bilden im Norden des Landes die natürliche Grenze zu Frankreich und Andorra. Die im Mittelmeer gelegenen Balearischen Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca sowie die Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean gehören ebenfalls zum spanischen Territorium.

Klima: feucht-mildes (ozeanisches) Klima an der Meeresküste; kontinentales Klima im Landesinneren (über 700 m hohes Hochland) mit heißen Sommermonaten und einem trockenen, kalten Winter

Landessprache: verfassungsrechtlich spanisch; in den autonomen Gemeinschaften Baskenland, Galicien, Katalonien und Valencia haben daneben die jeweiligen regionalen Sprachen offiziellen Rang

Das parlamentarisch-erbmonarchisch geführte Land besteht aus 17 autonomen Gemeinschaften. Der Fläche nach ist Spanien das drittgrößte Land Europas. Durchzogen wird es von fünf großen Bergketten – etwa 50% des Landes liegen auf einem Hochplateau (zwischen 600 und 1200 m). Damit ist Spanien nach der Schweiz das gebirgigste Land Europas. Dem Meer zeigt sich die einstige Seefahrermacht ebenso nah. Von den Pyrenäen bis Gibraltar grenzt es im Osten an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantik und an das Kantabrische Meer. Als sonnige Urlaubsdestinationen bieten die Küstenstreifen jährlich tausenden Touristen beliebte Zufluchtsorte.

Mit seiner Einwohnerzahl von fast 47 Millionen belegt Spanien den fünften Rang im europäischen Vergleich – im Kontrast zu Deutschland mit kontinuierlicher Aufwärtsbewegung. Über 6 Millionen Menschen tummeln sich in der Hauptstadt Madrid, welche als touristisches und wirtschaftliches Weltzentrum bekannt ist. Auch Barcelona mit 5 Millionen Einwohnern ist ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum.

Nach dem Ende der Diktatur 1975 erfolgte mit der Öffnung Spaniens eine rasche Internationalisierung. Heute gilt das Land als weltoffene und willkommen heißende Nation, was sich auch in der Kunst- und Kulturszene mit jährlich zahlreich stattfindenden internationalen Festivals widerspiegelt. Das kulturreiche Land ist unter Kunstliebhabern aber nicht erst seit dem 20. Jahrhundert  bekannt – stammen doch eine ganze Reihe weltberühmter Künstler wie Goya, Dalí, Picasso oder Gaudí aus der Heimat von Don Quijote, Tapas und Paella, Stierkämpfen und temperamentvollen Tänzen wie dem Flamenco.

Das von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise stark gebeutelte Land hat im Jahr 2013 erstmals wieder mit einem Wachstumsplus abgeschlossen. Seitdem entwickelt sich das Wachstum weiter positiv. Die größten Herausforderungen Spaniens  liegen weiterhin in der hohen Staatsverschuldung und einer Arbeitslosenquote von rund 24%. Bei Jugendlichen (15-24 Jahre) liegt die Quote sogar bei über 50%.

Deutschland bietet spanischen Fachkräften eine attraktive Perspektive. Die vakanten Arbeitsplätze und die attraktiven Gehälter garantieren die ersehnte Absicherung und ermöglichen neue Karrierechancen. Zudem schätzen die familienverbundenden Spanier die geografische Nähe bzw. gute internationale Anbindung sowie die Vielfalt internationaler Angebote in Deutschland – von der Tapas-Bar um die Ecke bis zum multikulturellen Straßenfest.

 

Die Krankenpflegerausbildung in Spanien

Nach der Schulpflicht von zehn Jahren (Grundschule und verpflichtende Sekundarschule, die etwa einer deutschen Gesamtschule entspricht) entscheiden spanische Schüler, ob sie eine Ausbildung in einer berufsbildenden Schule absolvieren oder in die Oberstufe, dem sogenannten instituto, wechseln möchten. Nur wer die zweijährige Oberstufe und die Zulassungsprüfung zur Hochschule (selectividad), vergleichbar mit dem deutschen Abitur, erfolgreich absolviert, kann anschließend eine Universität besuchen.
Anders als in Deutschland erfolgt die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in Spanien ausschließlich universitär. Nur Schüler mit guten Abschlussnoten in der selectividad können sich für das hoch angesehene Studium qualifizieren. Der Numerus Clausus lag im Jahr 2014 zwischen 7,5 und 10 (das spanische Notensystem reicht von 1 bis zur Bestnote 10).

Nach vier Jahren Studium schließen die Studenten mit dem sogenannten Grado (früher Licenciatura) ab, der einem Bachelor entspricht. In einem weiteren Studienjahr können sie zusätzlich den Master erwerben. Das Studium zum Gesundheits- und Krankenpfleger umfasst 240 ECTS Punkte und beinhaltet mehrere längere Praxisphasen (insgesamt 2300 Stunden Präsenzpraktika). Zumeist absolvieren die Studenten ihre Praktika studienbegleitend in den letzten zwei Jahren oder als volles Praxisjahr.
Das Studienplatzangebot ist unabhängig vom Arbeitsplatzangebot. So werden seit einigen Jahren weit mehr Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet als Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Trotz der sehr guten Qualifikation der spanischen Gesundheits- und Krankenpfleger erlebt somit auch diese Berufsgruppe und insbesondere die jüngeren Fachkräfte eine extreme Arbeitslosigkeit.

s. zur Krankenpflegerausbildung

 

Sozialistische Republik Vietnam

Das Land im Überblick

Hauptstadt: Hanoi
Bevölkerung: ca. 90 Millionen
Fläche: 332.800 km²
Landessprache: Vietnamesisch
Staatsform: Einparteiensystem

Klima: im Süden tropisch, im Norden monsunisch mit einer heißen und regnerischen Jahreszeit (Mai-September) und einer warmen und trockenen Jahreszeit (Oktober-März)

Lage: Südostasien, angrenzend im Norden an China, im Westen an Kambodscha und Laos sowie im Osten mit einem über 3.200 km langen Küstenstreifen an das Südchinesische Meer

Religionen: Buddhismus (ca. 20 Millionen), Katholizismus (ca. 6,2 Millionen), Protestantismus (ca. 1 Million) sowie diverse synkretistische Religionen

Vietnam ist ein Land im Umbruch und Aufbruch. Nach mehr als drei Jahrzehnten des Krieges erlebt es seit der wirtschaftlichen Öffnung 1986 einen rasanten Aufschwung. Politisch stabil erweist es sich als eine der am schnellsten wachsenden Ökonomien Asiens. Zu seinen Exportschlagern gehören neben Elektronik- und Kleidungswaren vor allem Reis und Kaffee (Platz 2 nach Brasilien im weltweiten Vergleich). Die großen Modernisierungen sind besonders in den Millionenstädten wie Hanoi und Ho Chi Minh Stadt spürbar, wo Tradition und Moderne aufeinandertreffen.

Zwar ähnelt der südostasiatische Küstenstaat Deutschland stark in der Landesgröße und in seiner Bevölkerungszahl, demografisch jedoch stellt es die Bundesrepublik auf den Kopf. Über 65% der Einwohner Vietnams sind unter 30 Jahre alt – eine große Herausforderung für den einheimischen Arbeitsmarkt, der den Zustrom an Absolventen nicht bewältigen kann.

Die Menschen Vietnams sind freundlich und aufgeschlossen. Ihre Kultur ist geprägt von Buddhismus und Konfuzianismus und einem traditionell ausgeprägten Gemeinschaftsdenken. So wird der Gruppenzusammenhalt insbesondere in der Familie intensiv gepflegt. Den Tugenden Freigiebigkeit, Moral, Geduld, Stärke, Konzentration und Weisheit werden große Bedeutung beigemessen. Ebenso spielt Bildung eine herausragende Rolle im Leben der Vietnamesen. In diese wird ohne Zögern in hohem Maße investiert – oftmals mit vereinten Kräften aus der ganzen Familie.

Die enge bilaterale Beziehung zwischen Vietnam und Deutschland bestand bereits vor dem Mauerfall. Auf politischer, wirtschaftlicher, aber auch wissenschaftlicher Ebene wird ein lebendiger Austausch gepflegt. Rund 100.000 Menschen in Vietnam sprechen Deutsch. Viele von ihnen haben in Deutschland  gearbeitet, studiert oder sich weitergebildet. Umgekehrt leben in Deutschland heute rund 125.000 Vietnamesen oder Deutsche vietnamesischer Abstammung.

 

Die Krankenpflegerausbildung in Vietnam

Vietnamesische Gesundheits- und Krankenpfleger durchlaufen zunächst eine in der Regel zwölfjährige Schullaufbahn aus Grundschule (5 Jahre), Mittelschule (4 Jahre) und Oberschule (3 Jahre). Das Abitur ist Zulassungsvoraussetzung für die Aufnahme eines Universitätsstudiums.

Die Ausbildung in der Krankenpflege erfolgt in drei unterschiedlichen Formen: Fachschulen bilden ihre Studenten über drei Jahre aus (College Nurse). Fachschulabsolventen werden zumeist als Krankenpflegehelfer in Altersheimen, Pflegeheimen und Kliniken eingesetzt. Höher angesehen ist die Ausbildung an einer Hochschule oder Universität. Diese schließt nach drei Jahren mit einem Bachelor und nach vier Jahren mit einem Diplom ab. Auf diese Weise examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger übernehmen im Krankenhaus mehr Verantwortung und haben gute Chancen auf eine Weiterbildung.

Neben der guten universitären Ausbildung bringen vietnamesische Gesundheits- und Krankenpfleger stark ausgeprägte Eigenschaften mit, die in der Krankenpflege sehr geschätzt sind. Dazu zählen u.a. ihr großes persönliches Engagement, ein den Rechten und Pflichten gemäßes Verhalten und die wertschätzende Achtung der Älteren und Kranken.

 

Unsere Kooperationen in Vietnam

In Zusammenarbeit mit den zwei ältesten und angesehensten medizinischen Universitäten Vietnams wählen wir jährlich hochqualifizierte Talente für unsere Sprachkurse und die Vermittlung nach Deutschland aus. Das Studium an diesen Ausbildungseinrichtungen ist stark praxisorientiert (mit bis zu 3000 Praxisstunden – Vgl. in Deutschland: 2600), dauert 4,5 Jahre und wird in vietnamesischer oder englischer Sprache angeboten.

Seit Februar 2016 sind unsere ersten Kursteilnehmerinnen aus Vietnam in deutschen Kliniken im Einsatz, viele weitere sind ihnen gefolgt. Die Rückmeldungen des Stationspersonal sind überwältigend positiv. Die vietnamesischen Mitarbeiterinnen überzeugen mit sehr guten Deutschkenntnissen und ihrer fröhlichen, offenen und hoch motivierten Art.

Über das Pilotprojekt mit Vietnam berichtete auch die Presse.

 

 

Brasilien

Das Land im Überblick

Hauptstadt: Brasília
Bevölkerung: ca. 201,5 Millionen
Fläche: 8,5 Mio. qkm; 47 % der Fläche Südamerikas
Landessprache: Portugiesisch in brasilianischer Variante
Staatsform: Präsidiale föderative Republik
Lage: Brasilien grenzt an alle Länder Südamerikas außer an Chile und Ecuador
Religionen: Überwiegend römisch-katholisch (ca. 68 %)

Klima: Das Klima Brasiliens ist überwiegend tropisch mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen der Temperaturen. Nur im subtropischen Süden herrscht ein gemäßigteres Klima. Besonders im Amazonasbecken gibt es reichhaltige Niederschläge, man findet jedoch auch relativ trockene Landstriche mit teilweise lang anhaltenden Dürrezeiten, besonders im Nordosten des Landes. In den höheren Lagen im Süden des Landes fällt im Winter der Niederschlag gelegentlich als Schnee.

Die Brasilianer sind auf der ganzen Welt für ihre Lebensfreude, ihr Temperament und ihre Gastfreundschaft bekannt. Ein Grund dafür ist vielleicht auch die kulturelle Vielfalt Brasiliens, die historisch bedingt ist. Beeinflusst wurde die Kultur des Landes nicht nur durch die ursprünglichen Bewohner Brasiliens, die indigenen Völker, sondern maßgeblich auch durch die Einwanderer aus verschiedenen Teilen Europas, die sich ab 1500 im Gebiet des heutigen Brasiliens niederließen. Einen sehr großen Einfluss auf die Kultur Brasiliens hatten auch die afrikanischen Sklaven, die später als Arbeitskräfte ins Land gebracht wurden. Aus den unterschiedlichen Elementen der einzelnen Kulturen entwickelte sich im Laufe der Zeit eine neue harmonisierende Kultur, wobei die einzelnen Einwanderergruppen in Brasilien nach wie vor an ihren traditionellen Bräuchen festhalten und auch die Freiheit haben, diese auszuleben. Die brasilianische Gesellschaft setzt sich also zusammen aus sehr unterschiedlichen sozialen, ethnischen, kulturellen und religiösen Gruppen. Die Vielfalt reicht von der schon als international zu bezeichnenden Oberschicht, die sich insbesondere in und um Rio de Janeiro herum konzentriert, über die kleinbürgerlichen Einwandererkolonien im Süden von Brasilien, bis hin zu den im unberührten Urwald lebenden Indianerstämmen im Amazonasgebiet.

Die Bevölkerungszahl Brasiliens hat sich in den letzten drei Jahrzehnten mehr als verdoppelt und lag 2010 bei 195 Millionen. Das brasilianische Volk ist sehr jung, im Durchschnitt 27,4 Jahre alt. 83,3 % der Menschen leben in den rasch wachsenden Städten wie Rio de Janeiro oder São Paulo.

Während der Kolonialzeit basierte die brasilianische Wirtschaft hauptsächlich auf dem Export von Brasilholz, Gold, Diamanten, Viehprodukten und Zucker sowie ab dem 19. Jahrhundert zu 50% auf dem Kaffeeexport. Heutzutage sind Ethanol und die fertigende Industrie Stützpfeiler der brasilianischen Wirtschaft, welche jedoch nur zu einem Teil von Exporten abhängig ist. Brasilien ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Südamerika. Aber auch im Kulturbereich ist Brasilien ein wichtiger Partner für Deutschland, beiderseitig besteht großes Interesse an einer engen Zusammenarbeit. Die deutsch-brasilianischen Kulturbeziehungen haben durch das Deutschlandjahr in Brasilien 2013/2014 und auch durch die Fußball-WM 2014 neue, beflügelnde Impulse erhalten. Zudem ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung Brasiliens im letzten Jahrzehnt auch die Nachfrage nach Fremdsprachenunterricht kontinuierlich gestiegen. Deutsch gilt hier als wichtige europäische Kultursprache, aber zunehmend auch als Schlüssel zu beruflichem und wissenschaftlichem Erfolg.

Die Bildungssystem und die Krankenpflegerausbildung in Brasilien

Die reguläre Schulbildung in Brasilien umfasst die Grundbildung (educação básica) aus vorschulischer Betreuung und Unterricht (bis zum 6. Lebensjahr) und dem schulischen Primar und den anschließenden Sekundarbereich (ensino fundamental und ensino médio 1.-8. bzw. 9.-11. Klasse). Für die ersten 9 Jahre besteht Schulpflicht.

Zwei Bildungswege führen in Brasilien in die Krankenpflege: An der Universität absolvieren angehende Krankenpfleger ein 4 bis 5 jähriges Studium, das sie mit einem Bacharelado Em Enfermagem (Bachelor) abschließen. In den meisten Fällen erweitern sie diesen direkt danach mit einem Aufbaustudium als Spezialisierung, z. B. in der Geriatrie. Der andere Weg führt über eine  2-jährige technische Krankenpflegeausbildung. Die akademisierte Krankenpflegekraft ist der Supervisor der technisch ausgebildeten Pflegekraft im Krankenhaus (ähnlich dem Verhältnis von Krankenpfleger zu Krankenpflegehelfer).

Anders als in Deutschland gibt es in Brasilien keine spezielle Altenpflegeausbildung. Da die Versorgung und Betreuung älterer Menschen einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat, wird diese Pflege von besonders ausgebildeten Pflegekräften geleistet, die in der Regel über den Abschluss eines Geriatrie-Aufbaustudiums verfügen.

 

Unsere Projekte in Brasilien

Im März 2016 startete unser erster Sprachkurs in Rio de Janeiro. Mittlerweile haben wir einen zweiten Standort in Sao Paulo. Alle unsere Teilnehmer/innen haben das 4,5-jährige Studium mit einer Stundenzahl von i.d.R. über 5000 absolviert (Vgl. die Gesamtstundenzahl in Deutschland: 4600) und teilweise schon Berufserfahrung gesammelt. Ihr Hochschulabschluss befähigt zur Gesundheits- und Krankenpflege und in einigen Fällen auch zur Kinderkrankenpflege oder zur Lehrtätigkeit in der Pflege.

 

Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

 

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