Persönliche Geschichten

Über 200 Talente aus verschiedenen Ländern haben mit uns den erfolgreichen Einstieg in attraktive Arbeitsverhältnisse in Deutschland geschafft.

Jede Geschichte ist einzigartig und manchmal waren besondere Anstrengungen nötig, um den Weg bis zu Ende gehen zu können.

 

Alma aus Madrid

Über alle Hürden ins Studium

Mein Name ist Alma und ich bin 1992 in Madrid geboren. Ich bin selbstsicher, unternehmungslustig und möchte jeden Tag etwas Neues dazu lernen. Mit den Dingen, die ich in meinem Leben bisher erreicht hatte, war ich sehr zufrieden, aber ich hatte noch weitere Ziele und eines davon war ins Ausland zu gehen und Neues zu entdecken. Seit meiner Jugend bin ich viel gereist. Deshalb wollte ich auch für das Studium so gern ins Ausland gehen, um dort meine Persönlichkeit zu festigen, neue Orte, Personen und Sprachen kennenzulernen und natürlich auch, um mich beruflich weiterzuentwickeln. Darum habe ich mich dazu entschieden,  mit dem dualen Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege (B.SC.) in Deutschland zu beginnen.

Während ich ein Praktikum im Universitätsklinikum Gregorio Marañón in Spanien absolvierte, wurde ich eines Tages auf die Anzeige von CAPITALENT MEDICAL aufmerksam, die dieses duale Studienprogramm in Frankfurt am Main interessierten Bewerbern anboten. Nachdem ich mich mit meinen Eltern ausführlich über diese Möglichkeit beriet, entschied ich, meine Bewerbung abzuschicken.

Bis zu dem Zeitpunkt war mir nie in den Sinn gekommen, jemals Deutsch zu lernen. Seit ich klein bin, habe ich Englisch und Französisch gelernt, aber Deutsch hat nie wirklich meine Aufmerksamkeit erregt. Trotzdem erschien mir die Möglichkeit, in Deutschland zu studieren, einmalig und ich musste sie unbedingt wahrnehmen, auch wenn dies bedeutete, eine Sprache zu lernen, für die ich mich davor wenig interessierte.

CAPITALENT MEDICAL organisierte für die Teilnehmer des Studienprogramms den Sprachkurs in Madrid und auch ein Praktikum an der Klinik, das über einen Monat ging. So konnte ich direkt herausfinden, ob mir mein künftiges Arbeitsumfeld gefällt – und das tat es!

Doch dann kam die große Enttäuschung. Der Studiengang wurde gestrichen, kam wegen formaler Anforderungen auf Klinikseite nicht zustande. Das war ein Schock. Ich fragte CAPITALENT MEDICAL, ob es irgendeine andere Möglichkeit für mich gibt, in Deutschland Krankenpflege zu studieren. Das Team setzte alles in Bewegung, damit ich meinen Weg fortsetzen konnte. Dabei gab es so manche Hürde. Die Gleichstellung meines Abiturs zum Beispiel war enorm schwierig. Aber auch das haben wir geschafft. Dank der Unterstützung von CAPITALENT MEDICAL konnte ich doch noch ein Studium in Deutschland beginnen.

Meine B2 Sprachprüfung konnte ich dann sogar vorziehen und früher als geplant nach Deutschland kommen. Worauf sollte ich noch warten? So konnte ich mich vorher schon etwas einleben. Die Wartezeit zum Studienbeginn konnte ich zudem mit einem Praktikum bei CAPITALENT MEDICAL verkürzen. Das war eine super Gelegenheit, um meine neuen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Es hat mir außerdem großen Spaß gemacht, andere spanische Kandidaten mit zu betreuen.

Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich mag die Stadt und die Einwohner. Es gibt eine Menge Freizeitangebote in Frankfurt und die Uniklinik, in der ich mein Praktikum absolviert habe, hat viel zu bieten. Ich habe viel gelernt und ich verstehe mich sehr gut mit den Mitarbeitern. Die Nähe zu meiner Heimat Spanien ist auch schön. So kann ich regelmäßig meine Familie besuchen. Vor einigen Wochen erst habe ich meine Mama an ihrem Geburtstag überrascht. Sie hat sich so gefreut!

Mein Studium ist anspruchsvoll, vor allem weil ich die vielen Fachbegriffe auf Deutsch erst lernen muss. Aber es gefällt mir und ich bin zuversichtlich, dass ich alles schaffen werde.

Am Anfang kann es einem unmöglich erscheinen, in nur 6 Monaten Deutsch zu lernen, nach Deutschland zu gehen und sofort anfangen zu arbeiten. Aber wenn man etwas wirklich will, dann kann man es auch schaffen. Außerdem hat CAPITALENT MEDICAL mir bei allem immer sehr geholfen und durch ihre Hilfe haben sie den gesamten Prozess für mich sehr viel einfacher gemacht.

Wenn ich mit meinem Studium fertig bin, würde ich gerne noch ein paar Jahre länger hier in Deutschland bleiben und weiter arbeiten. Danach würde ich gerne weiter ziehen und ein anderes Land kennen lernen. Vielleicht wird mich mein Weg in die Schweiz führen. In ferner Zukunft kann ich mir auch vorstellen, eine Zeit lang in einem Entwicklungsland als Krankenschwester ehrenamtlich zu arbeiten.

Zum Schluss kann ich sagen, ich habe noch viel vor in meinem Leben und für mich steht fest, wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch!

 

Juan aus Galizien

Von der Kurzreise zur Langzeitanstellung

In meinem Zielland Deutschland war ich bereits angekommen, aber meine Zielarbeit hatte ich da leider nicht gefunden. Einige Monate arbeitete ich im nordhessischen Bad Wildungen. Die Aufgaben, die mir dort übertragen wurden, waren nicht das, was ich wirklich wollte. Ich habe dann gekündigt und bin nach Spanien zurückgekehrt – aber mit dem festen Vorsatz, sobald wie möglich wieder in Deutschland zu arbeiten.

Von Spanien aus bewarb ich mich bei CAPITALENT MEDICAL. Das klang nach einer guten Möglichkeit für mich. CAPITALENT MEDICAL vermittelte mir dann ein Vorstellungsgespräch und eine Hospitanz in einer Klinik in Deutschland. Ich hatte nur ganz wenig Gepäck dabei, als ich wieder in das Flugzeug nach Frankfurt stieg, denn der Termin sollte ja nur zwei Tage dauern.

Aus den zwei Tagen sind mittlerweile 11 Monate geworden! Die Hospitanz und das Interview verliefen so gut, dass mir direkt ein Arbeitsvertrag mit Arbeitsbeginn noch in derselben Woche angeboten wurde; meine Wunschaufgabe im mehr technischen Bereich inklusive! Ich zögerte keinen Moment und blieb direkt da.

Schon nach einem Monat hat mich die Klinik von der Arbeitnehmerüberlassung in einen direkten Vertrag übernommen. Das hat mich super gefreut. Ich bin im Herz-Katheter-Labor der Klinik im Einsatz und fühle mich dort sehr wohl. Besonders gefällt mir, dass die Kolleginnen sehr nett sind. Mit der deutschen Sprache haben mir alle geholfen. CAPITALENT MEDICAL hat mir die ganze Zeit beigestanden, um eine Arbeit zu finden mit den Aufgaben, die ich wirklich machen wollte. Dafür bin ich dem Team sehr dankbar. Selbstverständlich habe ich einen langen Lernprozess vor mir. Jeden Tag gibt es neue Hindernisse zu überwinden, aber die Zeit hat mich schon weit vorangebracht!

 

Maria aus Ciudad Real

Nach einer Ehrenrunde mit Vollgas zurück ins Rennen

Maria ist eine von 14 spanischen Krankenpflegekräften, die im ersten Halbjahr 2013 unseren Deutschkurs in Madrid besuchten, um anschließend in einer Klinik in Frankfurt zu arbeiten. Doch für Maria und drei weitere Teilnehmerinnen schien der Traum vom Job in Deutschland kurz vor der Zielgeraden zu platzen. Sie bestand die Sprachprüfung im ersten Anlauf nicht. Während sie noch auf die Wiederholungsprüfung wartete, sprang der künftige Arbeitgeber ab. Die Nachprüfung bestand sie, doch die Jobchance war weg. Fest entschlossen, den begonnenen Weg weiterzugehen, ließ sich die ehemalige Europameisterin im Karate von diesem Rückschlag nicht aus der Bahn werfen. Sie kam trotzdem nach Deutschland – und die drei anderen Teilnehmerinnen, die ebenfalls im zweiten Versuch bestanden, gleich mit.

Zu dem Zeitpunkt hatte CAPITALENT MEDICAL jedoch keine offenen Stellen und unsere Kunden keinen aktuellen Bedarf. Ein neuer Kunde musste her und zwar schnell. Wir starteten unsere bislang umfassendste Akquise-Aktion und brachten die vier Kandidatinnen übergangsweise privat unter, damit sie bis zur Arbeitsaufnahme Geld sparen konnten. Die Freude war groß, als wir rasch für sie eine Klinik in Wiesbaden fanden, die alle vier Damen zusammen direkt bei sich aufnahm.

Abschließend fehlte dann nur noch eins: Möbel für ihre neue Unterkunft im Schwesternwohnheim. Wir fuhren gemeinsam zu IKEA und fanden alles für  einen wohnlichen Start im neuen Zuhause. Noch heute hören wir regelmäßig von Maria und ihren Freundinnen, die sich in Deutschland sehr wohl fühlen.

Maria: „Es hat sich alles gelohnt! Gott sei Dank!!! Endlich haben wir eine gute Arbeit. Ich arbeite auf einer Überwachungsstation, wo ich viel lerne. Jetz bin ich sehr zufrieden und sehr froh. Ich möchte Capitalent Medical vielen Dank für die Unterstützung sagen, damit hat sich unser Leben verändert und wir haben alle eine super Erfahrung  gemacht.“

 

Cristina aus Jujuy

Einmal um die halbe Welt

Im Februar 2013 habe ich das Team von CAPITALENT MEDICAL beim Interview in Madrid kennengelernt. Ursprünglich komme ich aus Argentinien. In Spanien wollte ich meinen Beruf als Krankenpflegerin weiter ausführen. Ich hatte schon mehrere Jahre Berufserfahrung und die spanische Anerkennung. Ich dachte, dass ich als Muttersprachlerin keine besonderen Schwierigkeiten haben würde. Doch es war schwierig, sehr sogar. Monatelang blieb meine Arbeitsplatzsuche erfolglos. Als Ausländerin waren meine Chancen auf dem geschwächten Arbeitsmarkt noch schlechter als die meiner spanischen Mitbewerber.

Das Angebot von CAPITALENT MEDICAL bedeutete für mich die Chance, endlich meinen Wunschberuf weiter auszuführen und dabei in Europa bleiben zu können. Deutschland war mir nicht ganz fremd. Ich hatte schon in Argentinien in einem deutschen Krankenhaus gearbeitet.

Das Problem war jedoch, dass das Kurs- und Stellenangebot allein für spanische Krankenpfleger ausgeschrieben war (auf Wunsch des Arbeitgebers und entsprechend der Expertise von CAPITALENT MEDICAL im Verfahren mit EU-Bürgern). Allen Komplikationen zum Trotz nahmen sie mich dennoch mit auf.

Während ich mit den spanischen Teilnehmern zusammen in Madrid Deutsch lernte, organisierte CAPITALENT MEDICAL alles nötige für mich, um wie die anderen auch in Deutschland arbeiten zu können. Das ist für Angehörige eines Drittstaates viel komplizierter. Doch es hat zum Glück alles geklappt. CAPITALENT MEDICAL konnte meine Arbeitserlaubnis einholen und mir einen Arbeitgeber vermitteln. Mein Weg nach Deutschland war frei!

Seit Januar 2013 bin ich nun in einer renommierten Klinik in Hessen als Krankenpflegerin angestellt. Eingestiegen bin ich in der Gynäkologie, doch nach kurzer Zeit konnte ich sogar auf meine Traumstation der Geburtshilfe wechseln.

 

Tania aus Madrid

Endlich da, wo ich hin wollte

Den Schritt ins fremde Land habe ich allein gewagt. Ich hatte genug von der frustrierenden Arbeitsplatzsuche in Spanien. Es gab immer nur Vertretungsstellen, befristet auf wenige Monate – wenn man überhaupt etwas gefunden hat. Auf eigene Faust fand ich eine Anstellung in Deutschland und organisierte mir selbst einen Deutschkurs, den ich neben meinem Schichtdienst in einem ambulanten Pflegedienst besuchte. Die deutsche Sprache konnte ich recht schnell erlernen und ich war froh, eine Arbeit gefunden zu haben. Aber ich war nicht glücklich. Trotz meiner Qualifikation als Krankenpflegerin war ich nur als Hilfskraft im Einsatz, genauer als Hilfskraft in der Altenpflege. Mein B1-Zertifikat genügte für die Anerkennung nicht und der Arbeitgeber bot mir keine Perspektive. Ich sehnte mich nach qualifizierteren Tätigkeiten mit mehr Verantwortung. Da wurde ich auf CAPITALENT Medical aufmerksam und bewarb mich online.

CAPITALENT Medical lud mich direkt zum Kennenlernen ein und vermittelte mir eine Hospitanz in einer großen Klinik. Das hat sofort gepasst. Ich mochte das Arbeitsumfeld und die neuen Kollegen. Umgekehrt war auch der Arbeitgeber sehr zufrieden mit mir. Von meiner Bewerbung bis zum unterschiebenen Arbeitsvertrag dauerte es insgesamt nur circa 14 Tage! CAPITALENT Medical hat dann zusätzlich noch einen Deutschlehrer und regemäßigen Unterricht für mich organisiert, der im Büro von CAPITALENT Medical stattfand. Nach ein paar Monaten konnte ich meine B1 Pflege-Prüfung machen. Damit stand auch der Anerkennung nichts mehr im Wege. Seit Oktober 2014 arbeite ich als Krankenpflegerin auf der Onkologie-Station. Zum 01. Dezember 2014 hat mich das Krankenhaus in einen direkten und unbefristeten Arbeitsvertrag übernommen. Jetzt bin ich endlich da, wo ich hin wollte!

 

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