Erste Erfolge in der Fachkräftesicherung –
bei weiterhin hohem Bedarf im Gesundheitswesen

Bundesregierung veröffentlicht Fortschrittsbericht 2014

Februar 2015

Ältere und Frauen den Wiedereinstieg in das Berufsleben erleichtern, Bildungschancen erhöhen, Ausbildungs- und Hochschulabschlüsse fördern, Weiterbildungen attraktiver machen, Integration und qualifizierte Zuwanderung steigern – das Fachkräftekonzept der Bundesregierung (beschlossen 2011) stellt eine Reihe von Maßnahmen dar, die laut aktuellem Fortschrittsbericht erste Erfolge herbeigeführt haben.

Gerade bei Zuwanderern zeige sich u. a. Dank des neuen Anerkennungsgesetzes, neuer Informationsportale und verschiedener Förderprogramme eine erhöhte Erwerbsquote, zwischen 2006 und 2013 stieg diese um knapp 8 Prozent an. Der Grund für die vergleichsweise höhere Erwerbslosigkeit bei Migranten geht vor allem auf nicht vorhandene oder nicht anerkannte Abschlüsse und unzureichende Deutschkenntnisse zurück. Hier besteht weiterer Handlungsbedarf.

Auch wenn von einem flächendeckenden Fachkräftemangel in Deutschland aktuell nicht die Rede sei, zeigten bestimmte Regionen und Fachbereiche weiterhin einen erheblichen Engpass. Im Besonderen fehlten Fachkräfte in Gesundheit und Pflege sowie technisch ausgebildete Mitarbeiter – prognostiziert bis 2030 mit steigendem Bedarf.

Zum Download des Fortschrittsberichts