Makellose Bewerbungsmappe öffnet Tür nach Deutschland

Erste Gesundheitsfachkraft aus Bolivien nimmt an Programm teil

September 2020

Fünf Jahre dauert das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege in Bolivien. Yamileth Lino begann dieses Studium aus Leidenschaft und schloss es mit Erfolg ab. Nach vier Jahren arbeiten in ihrem Herkunftsland, wurde sie im Internet auf das Programm von Capitalent Medical aufmerksam. Ihr authentisches Anschreiben und ihre fachlichen Nachweise waren der Anfang der Reise, die sie zur ersten bolivianischen Kandidatin des Unternehmens machte.

 

„Am 19. August flog ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge nach Deutschland“, erzählt die junge Frau. „Alles hatte mit dem Interesse an beruflicher Auslandserfahrung und einer neuen Sprache und Kultur begonnen – nun verließ ich meine Familie und Bolivien das erste Mal für sehr lange Zeit. Ich war traurig und angespannt, aber gleichzeitig unglaublich glücklich und dankbar für diese Chance.“

Die administrative Vorbereitung der Einreise war Corona bedingt zusätzlich erschwert. „Die Visumsbeantragung erschien nahezu unmöglich. Alle Ämter in Bolivien hatten geschlossen“, berichtet Stv. Leiter Projektmanagement bei Capitalent Medical, Fynn Kaese. Doch Aufgeben, sei keine Option gewesen. Die studierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (GuK) hatte das Unternehmen bereits Ende 2019 kontaktiert, einen makellosen Lebenslauf, gute Englischkenntnisse und Arbeitszertifikate und Anschreiben, alle ins Deutsche übersetzt, eingereicht.

 

„Ihre hohe Motivation an unserem Programm teilzunehmen, zeichnete sich schon in der Qualität ihrer Bewerbungsunterlagen ab. Auch wenn wir bis dato noch keine Vermittlung von Bolivien nach Deutschland durchgeführt hatten, wussten wir, dass dieser Fall mehr als einen Versuch wert war.“ Und der Eindruck sollte sich bestätigen. Schon das erste Skype Interview mit Lino verlief positiv und das Vertrauen in den nächsten Schritt war auf beiden Seiten vorhanden.

„Ihr Studium in Bolivien beinhaltete mehr als 5.000 Stunden, davon wurde ein Großteil praktisch absolviert“, erklärt Kaese weiter. „Außerdem kann sie eine zweijährige Fachweiterbildung im Bereich OP-Pflege vorweisen und verfügt zudem über mehr als fünf Jahre Berufserfahrung als GuK“.

Und die Bemühungen zahlten sich aus. Yamileth Lino konnte mit einem Sonderflug nach Deutschland einreisen. „Bei meiner Ankunft wurde ich von einer Projektmanagerin des Capitalent Medical Teams empfangen und zu meiner Wohnung begleitet. Eine unglaubliche Hilfe sprachlich wie mental, zumal mein Smartphone sich just in dem Moment ausschaltete, als ich das Online-Formular für den obligatorischen Corona-Virus-Test ausfüllen wollte.“

Seit ihrer Ankunft in Deutschland besucht sie nun den Deutsch-Intensivkurs in Frankfurt zusammen mit der ersten Gruppe GuKs aus Costa Rica. Noch im Herkunftsland hatte dieser bereits online begonnen, ebenfalls betreut durch die Sprachlehrer‘*innen von Capitalent Medical. Noch Ende September hat die junge Frau ihr Bewerbungsgespräch an einem renommierten Universitätskrankenhaus in Deutschland. Lino freut sich neben der neuen Kultur auch eine neue Arbeitsweise und Technik im Pflegebereich zu lernen und ihr Wissen zu bereichern.

 

Sie wünsche sich von ganzem Herzen, dass sich die Welt von der aktuellen Situation schnell erhole.

 

 

Über CAPITALENT MEDICAL: Das Unternehmen wurde 2012 von dem Mediziner Dr. Tilman Frank in Frankfurt am Main gegründet. Aus rund zehn Ländern, u.a. in Lateinamerika, im südlichen Afrika, in Süd-Ost-Asien und Europa, können sich Absolventen renommierter Pflege-Universitäten für das CAPITALENT MEDICAL Programm bewerben. Das Team ermöglicht den ausgewählten Kandidaten einen kostenfreien Deutschintensivkurs an einer von 16 Sprachschulen weltweit oder der eigenen Sprachschule in Frankfurt sowie anschließend den passenden Job an einem deutschen Krankenhaus zu finden.