Erfahrungsberichte

Über 800 Talente aus verschiedenen Ländern haben mit uns den erfolgreichen Einstieg in attraktive Arbeitsverhältnisse in Deutschland geschafft.

Jede Geschichte ist einzigartig und oft waren besondere Anstrengungen nötig, um ans Ziel zu kommen. Folgend teilen einige unserer Talente ihre persönlichen Erfahrungen:

Linh aus Hanoi, Vietnam

„Entschuldigung, aber kann ich aufhören Deutsch zu lernen?“ – Das habe ich in den ersten Monaten meine Lehrerin gefragt, weil ich dachte, dass ich es nicht schaffen könnte, Deutsch in so kurzer Zeit zu lernen. Aber jetzt habe ich schon Deutsch B2 Goethe Zertifikat und arbeite seit Mitte Juli dieses Jahres, etwa 6 Wochen, in einem Krankenhaus in Norddeutschland, dem UKSH in Lübeck, einer kleinen schönen Altstadt.

Am Anfang war alles aufregend, neu aber auch herausfordernd: die unterschiedliche Kultur, Gewohnheiten, das Essen, und am wichtigsten die Sprache; aber ich bekomme immer noch viele Unterstützung nicht nur von meinen vietnamesischen Lehrern bei Hanoi IEC sondern auch besonders von CAPITALENT MEDICAL (wir haben z.B. ein vollständiges Stipendium bekommen, damit wir uns ganz auf das Deutschlernen konzentrieren konnten, sie haben uns in Deutschland am Flughafen empfangen, Wohnungen organisiert etc. und sind immer für uns da, wenn wir etwas über Deutschland oder andere Dinge fragen wollen.

Im UKSH habe ich viel gelernt, nicht nur die Fachkenntnisse, sondern auch die deutschen Gewohnheiten, die meine Kollegen und meine Patienten mir zeigen. Das ist sehr sinnvoll und motiviert mich. Meine nette Kollegin ging auch mal zum Fest mit mir in Lübeck, hört mir immer gut zu, und hilft mir, hier in Deutschland gut zurechtzukommen. Und ich bin irgendwie glücklicher, dass es schon andere vietnamesische Pflegerinnen gibt, die auch mit CAPITALENT MEDICAL nach Deutschland gekommen sind und jetzt schon lange hier wohnen und arbeiten, mir immer zur Verfügung stehen falls ich Probleme oder Fragen habe. Sie geben mir viele gute Tipps über das Lernen und Wohnen in Deutschland. <3 <3

„Wunderschön“, so kann ich nur sagen, wenn ich kurz meine Gedanken und Gefühle ausdrücken kann. Obwohl ich mir viel Mühe geben muss, um meine Kommunikation zu verbessern und auch für meine kommende Anerkennungsprüfung lerne, die wir nächstes Jahr ablegen müssen. „Jugend ist ein Erlebnis, das man entdecken wird“ Das ist ein Zitat, das mein Lehrer mir gesagt hat, um mich zu motivieren, nach Deutschland zu fahren. Und ich bereue es nicht, hierhergekommen zu sein und hier zu arbeiten. Ich heiße Linh.

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Hang aus Hanoi, Vietnam

Hi! Hang ist mein Name. Ich bin vietnamesische Krankenschwester und arbeite seit eineinhalb Jahren auf der Kardiologie Station im Uniklinikum Schleswig-Holstein – einem der größten Krankenhäuser Europas. Ich bin natürlich sehr stolz darauf, dass ich in einem modernen Medizinsystem arbeiten kann. Es gibt da viele moderne Geräte, praktische Pflegemateriale und gute Organisation. Die Arbeit auf Station gefällt mir so sehr und macht mir viel Spaß. Ich habe Fortbildungen gehabt, auch viele interessante Erfahrungen gesammelt, die meine netten Kollegen mir gezeigt haben. Außerdem finde ich, dass es wirklich cool ist, mit Menschen täglich auf Deutsch zu kommunizieren. Danke an CAPITALENT MEDICAL, dass ihr mir dies ermöglicht habt!

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Nguyet aus Ho Chi Minh City, Vietnam

Hallöchen, ich heiße Nguyet, bin 26 Jahre alt und arbeite im Moment in Münster, Deutschland.

Nach 8 Monaten kann ich jetzt schon sagen, dass ich bisher immer mit allem hier in Deutschland gut zurechtkomme. Alles ist viel besser als ich gedacht habe. Als ein Mensch mit großer Abenteuerlust ist Deutschland für mich sehr attraktiv. Dank einer deutschen Firma, und zwar Capitalent Medical habe ich eine sehr tolle Chance bekommen, dass ich vollständig als Krankenschwester in Deutschland arbeiten darf. Es war am Anfang für mich natürlich nicht so einfach, Deutsch gut zu lernen. Ich musste 10 Std. pro Tag für 10 Monate nur Deutsch lernen, um die B2 – Prüfung zu bestehen. Die Capital Medical kümmerte sich um alles, sowohl um die Dokumente, um die Termine für das Visum als auch um unser Leben in Deutschland. Ich brauchte nur Deutsch gut zu lernen und fleißig zu sprechen. Außerdem habe ich ein sehr schönes Angebot für eine Sprach-App gekriegt, mit der ich sehr viele medizinische Fachbegriffe lernen kann, damit ich mit der Arbeit in dem neuen Krankenhaus in Deutschland besser zurechtkommen könnte. Nicht nur die Arbeit als auch die Kollegen und das Leben in Deutschland gefallen mir sehr gut. Ich kann sehr gut verdienen und habe sehr viel Zeit, mein Leben zu genießen. In Deutschland hat man normalerweise 30 Urlaubstage plus ungefähr 10-12 Feiertage, das ist ein großer Unterschied zwischen Vietnam und Deutschland. Natürlich gibt es bei einem neuen Leben im Ausland immer viele unterschiedliche Schwierigkeiten, die man selber bewältigen muss. Man hat nicht seine Familie, seine Freunde dabei, hat auch absolut Heimweh, man spricht auch nicht seine Muttersprache, usw. Aber für ich lohnt es sich sehr. Egal was man macht, wo man lebt, wie viel man verdient, die Hauptsache ist, man fühlt sich fröhlich und kann mit seinen Entscheidungen zufrieden.

Ich bin bisher mit allem in Deutschland zufrieden und bin der Capitalent Medical Firma sehr dankbar, dass sie mir diese schöne Gelegenheit gegeben hat. Vielen lieben Dank für alles.

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Anabel aus Cali, Kolumbien

Ich bin Anabel, Krankenschwester aus Kolumbien und arbeite seit drei Monaten auf der Intensivstation im Bürgerhospital in Frankfurt am Main. Ich bin sehr zufrieden damit. Die Arbeit macht mir viel Spaß. Die Kollegen sind sehr nett und das Arbeitsteam ist ausgezeichnet. Ich habe schon hier viel gelernt. Die Erfahrung ist toll, ich habe moderne Geräte kennengelernt. Die Beatmungsgeräte finde ich besonders interessant, die kannte ich nicht. Ich freue mich sehr, wenn ich und die Patienten sprechen können, so kann ich Ihnen viele Geschichten von meinem Land erzählen.

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My Tra Ngoc aus Hanoi, Vietnam

Moin moin! Ich heiße My und arbeite seit Dezember 2018 auf der Dermatologie in Lübeck, einer schönen Altstadt in Norddeutschland. Als internationale Pflegekraft in Deutschland zu arbeiten ist nicht so einfach, weil Deutsch eine schwere Sprache ist. Zum Glück habe ich ein Stipendium von CAPITALENT MEDICAL bekommen, mit dem ich Deutsch bis B2 in Vietnam gelernt habe, bevor ich nach Deutschland gekommen bin. Außerdem sind die Kollegen sehr nett und immer bereit, um euch zu helfen. Deswegen braucht ihr keine Sorge zu machen. Ich habe viel von meinen Kollegen gelernt. Die Tätigkeiten auf meiner Station sind auch ein bisschen spezifisch. Dort muss man z.B. die Patienten viel eincremen. Wenn ich meine Patienten pflege, erzählen sie mir oft ihre Geschichten, und ich kann auch meine teilen. Das macht mir richtig Spaß.

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Ana aus São Paulo, Brasilien

Hallo und Olá! Mein Name ist Ana. Ich bin Krankenschwester von Beruf und ich komme aus Brasilien. Nach meiner Ankunft in Deutschland im Februar 2019 habe ich einen intensiven Deutschkurs bei der Firma Sprachtalent bis Ende April besucht, den ich erfolgreich mit dem Niveau B2 abgeschlossen habe. Seit Mai 2019 arbeite ich als Krankenschwester im Pflegedienst beim Pflegetalent. Meine Arbeit macht mir großen Spaß. Als ambulante Krankenschwester habe ich mehr Kontakt mit Patienten und deren Familien, deshalb können wir eine persönlichere Pflege gewährleisten. Jeden Dienstag haben wir eine Teambesprechung. Meiner Meinung nach ist diese sehr wichtig, weil wir mit allen Kollegen einen gemeinsamen Pflegeplan aufstellen können. Unsere Arbeitszeiten sind ähnlich wie in einem Krankenhaus, wir haben Früh- und Spätschichten, jedoch unterscheiden sich der Beginn und das Ende, da wir die Patienten zu Hause versorgen und nicht jeder Tag gleich ist. Der größte Unterschied ist, dass wir unsere Patienten direkt zu Hause versorgen. Wir fahren zu den Kunden und je nachdem welchen Auftrag wir von den Ärzten oder dem Kunden selbst haben, führen wir diesen durch. Wir leisten Grund- und Behandlungspflege, das erstreckt sich von der Körperpflege, über Verbände, Infusionen, Medikamentengaben, paenterale und enterale Ernährung bis hin zu Beratungen. Zum Schluss würde ich gerne sagen, dass unser Team sehr nett, aufmerksam und immer bereit ist zu helfen.

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Trang aus Ho Chi Minh City, Vietnam

Hallo zusammen, Trang ist mein Name und ich bin Krankenschwester aus Ho Chi Minh City, Vietnam. Im Oktober 2018 bin ich in Deutschland angekommen und arbeite direkt im Universitätsklinikum Münster. Hier war ich einmal in der Augenklinik, Psychiatrie, Intensivstation und der Urologieambulanz. In 7 Monaten habe ich hier so viele Erfahrungen gesammelt. Am Anfang war mir das Wetter immer zu kalt aber im Laufe der Zeit wird es besser und schöner. Der Frühling kommt jetzt mit vielen bunten Blumen und die Sonne scheint. Ich mag die frische Luft hier aber die Leute gefallen mir am besten. Sie sind sehr nett und haben mir viel geholfen. Ein deutscher Freund, den ich auf einem Weihnachtsmarkt kennengelernt habe, unterstützte mich bei der Wohnungssuche und beim Umzug. Meine Kollegen haben mir auch vieles gezeigt, z.B. neue moderne Geräte, den Arbeitstag, typische Gerichte von Deutschland oder einfach über Deutsch… Also ich kann nicht einmal über alles erzählen. Sie sind einfach lieb.

Ich liebe nicht nur ihre Manieren, sondern auch ihr Teamwork. Ich habe auf der Intensivstation eine Reanimation (CPR) beobachtet. Jeder hatte eine Sache und schaffte es in Ruhe, das Herz des Patienten zu massaieren, beatmen, Material abzuholen und reanimieren. Alles fand nicht übereilt und nicht laut statt. Sie verstehen, was ihre Kollegen brauchen. Dies machte mir einen starken Eindruck. Ich hoffe, dass ich in der Zukunft ein Teil davon werde.

Die jungen Leute, die in Deutschland als Krankenschwester arbeiten möchten, packt eure Koffer und fliegt. Euer Horizont wird erweitert. Und vergesst nicht, Deutsch zuerst zu lernen.

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Alma aus Madrid, Spanien

Über alle Hürden ins Studium

Mein Name ist Alma und ich bin 1992 in Madrid geboren. Ich bin selbstsicher, unternehmungslustig und möchte jeden Tag etwas Neues dazu lernen. Mit den Dingen, die ich in meinem Leben bisher erreicht hatte, war ich sehr zufrieden, aber ich hatte noch weitere Ziele und eines davon war ins Ausland zu gehen und Neues zu entdecken. Seit meiner Jugend bin ich viel gereist. Deshalb wollte ich auch für das Studium so gern ins Ausland gehen, um dort meine Persönlichkeit zu festigen, neue Orte, Personen und Sprachen kennenzulernen und natürlich auch, um mich beruflich weiterzuentwickeln. Darum habe ich mich dazu entschieden,  mit dem dualen Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege (B.SC.) in Deutschland zu beginnen.

Während ich ein Praktikum im Universitätsklinikum Gregorio Marañón in Spanien absolvierte, wurde ich eines Tages auf die Anzeige von CAPITALENT MEDICAL aufmerksam, die dieses duale Studienprogramm in Frankfurt am Main interessierten Bewerbern anboten. Nachdem ich mich mit meinen Eltern ausführlich über diese Möglichkeit beriet, entschied ich, meine Bewerbung abzuschicken.

Bis zu dem Zeitpunkt war mir nie in den Sinn gekommen, jemals Deutsch zu lernen. Seit ich klein bin, habe ich Englisch und Französisch gelernt, aber Deutsch hat nie wirklich meine Aufmerksamkeit erregt. Trotzdem erschien mir die Möglichkeit, in Deutschland zu studieren, einmalig und ich musste sie unbedingt wahrnehmen, auch wenn dies bedeutete, eine Sprache zu lernen, für die ich mich davor wenig interessierte.

CAPITALENT MEDICAL organisierte für die Teilnehmer des Studienprogramms den Sprachkurs in Madrid und auch ein Praktikum an der Klinik, das über einen Monat ging. So konnte ich direkt herausfinden, ob mir mein künftiges Arbeitsumfeld gefällt – und das tat es!

Doch dann kam die große Enttäuschung. Der Studiengang wurde gestrichen, kam wegen formaler Anforderungen auf Klinikseite nicht zustande. Das war ein Schock. Ich fragte CAPITALENT MEDICAL, ob es irgendeine andere Möglichkeit für mich gibt, in Deutschland Krankenpflege zu studieren. Das Team setzte alles in Bewegung, damit ich meinen Weg fortsetzen konnte. Dabei gab es so manche Hürde. Die Gleichstellung meines Abiturs zum Beispiel war enorm schwierig. Aber auch das haben wir geschafft. Dank der Unterstützung von CAPITALENT MEDICAL konnte ich doch noch ein Studium in Deutschland beginnen.

Meine B2 Sprachprüfung konnte ich dann sogar vorziehen und früher als geplant nach Deutschland kommen. Worauf sollte ich noch warten? So konnte ich mich vorher schon etwas einleben. Die Wartezeit zum Studienbeginn konnte ich zudem mit einem Praktikum bei CAPITALENT MEDICAL verkürzen. Das war eine super Gelegenheit, um meine neuen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Es hat mir außerdem großen Spaß gemacht, andere spanische Kandidaten mit zu betreuen.

Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich mag die Stadt und die Einwohner. Es gibt eine Menge Freizeitangebote in Frankfurt und die Uniklinik, in der ich mein Praktikum absolviert habe, hat viel zu bieten. Ich habe viel gelernt und ich verstehe mich sehr gut mit den Mitarbeitern. Die Nähe zu meiner Heimat Spanien ist auch schön. So kann ich regelmäßig meine Familie besuchen. Vor einigen Wochen erst habe ich meine Mama an ihrem Geburtstag überrascht. Sie hat sich so gefreut!

Mein Studium ist anspruchsvoll, vor allem weil ich die vielen Fachbegriffe auf Deutsch erst lernen muss. Aber es gefällt mir und ich bin zuversichtlich, dass ich alles schaffen werde.

Am Anfang kann es einem unmöglich erscheinen, in nur 6 Monaten Deutsch zu lernen, nach Deutschland zu gehen und sofort anfangen zu arbeiten. Aber wenn man etwas wirklich will, dann kann man es auch schaffen. Außerdem hat CAPITALENT MEDICAL mir bei allem immer sehr geholfen und durch ihre Hilfe haben sie den gesamten Prozess für mich sehr viel einfacher gemacht.

Wenn ich mit meinem Studium fertig bin, würde ich gerne noch ein paar Jahre länger hier in Deutschland bleiben und weiter arbeiten. Danach würde ich gerne weiter ziehen und ein anderes Land kennen lernen. Vielleicht wird mich mein Weg in die Schweiz führen. In ferner Zukunft kann ich mir auch vorstellen, eine Zeit lang in einem Entwicklungsland als Krankenschwester ehrenamtlich zu arbeiten.

Zum Schluss kann ich sagen, ich habe noch viel vor in meinem Leben und für mich steht fest, wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch!

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Juan aus Galizien, Spanien

Von der Kurzreise zur Langzeitanstellung

In meinem Zielland Deutschland war ich bereits angekommen, aber meine Zielarbeit hatte ich da leider nicht gefunden. Einige Monate arbeitete ich im nordhessischen Bad Wildungen. Die Aufgaben, die mir dort übertragen wurden, waren nicht das, was ich wirklich wollte. Ich habe dann gekündigt und bin nach Spanien zurückgekehrt – aber mit dem festen Vorsatz, sobald wie möglich wieder in Deutschland zu arbeiten.

Von Spanien aus bewarb ich mich bei CAPITALENT MEDICAL. Das klang nach einer guten Möglichkeit für mich. CAPITALENT MEDICAL vermittelte mir dann ein Vorstellungsgespräch und eine Hospitanz in einer Klinik in Deutschland. Ich hatte nur ganz wenig Gepäck dabei, als ich wieder in das Flugzeug nach Frankfurt stieg, denn der Termin sollte ja nur zwei Tage dauern.

Aus den zwei Tagen sind mittlerweile 11 Monate geworden! Die Hospitanz und das Interview verliefen so gut, dass mir direkt ein Arbeitsvertrag mit Arbeitsbeginn noch in derselben Woche angeboten wurde; meine Wunschaufgabe im mehr technischen Bereich inklusive! Ich zögerte keinen Moment und blieb direkt da.

Schon nach einem Monat hat mich die Klinik von der Arbeitnehmerüberlassung in einen direkten Vertrag übernommen. Das hat mich super gefreut. Ich bin im Herz-Katheter-Labor der Klinik im Einsatz und fühle mich dort sehr wohl. Besonders gefällt mir, dass die Kolleginnen sehr nett sind. Mit der deutschen Sprache haben mir alle geholfen. CAPITALENT MEDICAL hat mir die ganze Zeit beigestanden, um eine Arbeit zu finden mit den Aufgaben, die ich wirklich machen wollte. Dafür bin ich dem Team sehr dankbar. Selbstverständlich habe ich einen langen Lernprozess vor mir. Jeden Tag gibt es neue Hindernisse zu überwinden, aber die Zeit hat mich schon weit vorangebracht!

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Maria aus Ciudad Real, Spanien

Nach einer Ehrenrunde mit Vollgas zurück ins Rennen

Maria ist eine von 14 spanischen Krankenpflegekräften, die im ersten Halbjahr 2013 unseren Deutschkurs in Madrid besuchten, um anschließend in einer Klinik in Frankfurt zu arbeiten. Doch für Maria und drei weitere Teilnehmerinnen schien der Traum vom Job in Deutschland kurz vor der Zielgeraden zu platzen. Sie bestand die Sprachprüfung im ersten Anlauf nicht. Während sie noch auf die Wiederholungsprüfung wartete, sprang der künftige Arbeitgeber ab. Die Nachprüfung bestand sie, doch die Jobchance war weg. Fest entschlossen, den begonnenen Weg weiterzugehen, ließ sich die ehemalige Europameisterin im Karate von diesem Rückschlag nicht aus der Bahn werfen. Sie kam trotzdem nach Deutschland – und die drei anderen Teilnehmerinnen, die ebenfalls im zweiten Versuch bestanden, gleich mit.

Zu dem Zeitpunkt hatte CAPITALENT MEDICAL jedoch keine offenen Stellen und unsere Kunden keinen aktuellen Bedarf. Ein neuer Kunde musste her und zwar schnell. Wir starteten unsere bislang umfassendste Akquise-Aktion und brachten die vier Kandidatinnen übergangsweise privat unter, damit sie bis zur Arbeitsaufnahme Geld sparen konnten. Die Freude war groß, als wir rasch für sie eine Klinik in Wiesbaden fanden, die alle vier Damen zusammen direkt bei sich aufnahm.

Abschließend fehlte dann nur noch eins: Möbel für ihre neue Unterkunft im Schwesternwohnheim. Wir fuhren gemeinsam zu IKEA und fanden alles für  einen wohnlichen Start im neuen Zuhause. Noch heute hören wir regelmäßig von Maria und ihren Freundinnen, die sich in Deutschland sehr wohl fühlen.

Maria: „Es hat sich alles gelohnt! Gott sei Dank!!! Endlich haben wir eine gute Arbeit. Ich arbeite auf einer Überwachungsstation, wo ich viel lerne. Jetz bin ich sehr zufrieden und sehr froh. Ich möchte Capitalent Medical vielen Dank für die Unterstützung sagen, damit hat sich unser Leben verändert und wir haben alle eine super Erfahrung  gemacht.“

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Cristina aus Jujuy, Argentinien

Einmal um die halbe Welt

Im Februar 2013 habe ich das Team von CAPITALENT MEDICAL beim Interview in Madrid kennengelernt. Ursprünglich komme ich aus Argentinien. In Spanien wollte ich meinen Beruf als Krankenpflegerin weiter ausführen. Ich hatte schon mehrere Jahre Berufserfahrung und die spanische Anerkennung. Ich dachte, dass ich als Muttersprachlerin keine besonderen Schwierigkeiten haben würde. Doch es war schwierig, sehr sogar. Monatelang blieb meine Arbeitsplatzsuche erfolglos. Als Ausländerin waren meine Chancen auf dem geschwächten Arbeitsmarkt noch schlechter als die meiner spanischen Mitbewerber.

Das Angebot von CAPITALENT MEDICAL bedeutete für mich die Chance, endlich meinen Wunschberuf weiter auszuführen und dabei in Europa bleiben zu können. Deutschland war mir nicht ganz fremd. Ich hatte schon in Argentinien in einem deutschen Krankenhaus gearbeitet.

Das Problem war jedoch, dass das Kurs- und Stellenangebot allein für spanische Krankenpfleger ausgeschrieben war (auf Wunsch des Arbeitgebers und entsprechend der Expertise von CAPITALENT MEDICAL im Verfahren mit EU-Bürgern). Allen Komplikationen zum Trotz nahmen sie mich dennoch mit auf.

Während ich mit den spanischen Teilnehmern zusammen in Madrid Deutsch lernte, organisierte CAPITALENT MEDICAL alles nötige für mich, um wie die anderen auch in Deutschland arbeiten zu können. Das ist für Angehörige eines Drittstaates viel komplizierter. Doch es hat zum Glück alles geklappt. CAPITALENT MEDICAL konnte meine Arbeitserlaubnis einholen und mir einen Arbeitgeber vermitteln. Mein Weg nach Deutschland war frei!

Seit Januar 2013 bin ich nun in einer renommierten Klinik in Hessen als Krankenpflegerin angestellt. Eingestiegen bin ich in der Gynäkologie, doch nach kurzer Zeit konnte ich sogar auf meine Traumstation der Geburtshilfe wechseln.

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Tania aus Madrid, Spanien

Endlich da, wo ich hin wollte

Den Schritt ins fremde Land habe ich allein gewagt. Ich hatte genug von der frustrierenden Arbeitsplatzsuche in Spanien. Es gab immer nur Vertretungsstellen, befristet auf wenige Monate – wenn man überhaupt etwas gefunden hat. Auf eigene Faust fand ich eine Anstellung in Deutschland und organisierte mir selbst einen Deutschkurs, den ich neben meinem Schichtdienst in einem ambulanten Pflegedienst besuchte. Die deutsche Sprache konnte ich recht schnell erlernen und ich war froh, eine Arbeit gefunden zu haben. Aber ich war nicht glücklich. Trotz meiner Qualifikation als Krankenpflegerin war ich nur als Hilfskraft im Einsatz, genauer als Hilfskraft in der Altenpflege. Mein B1-Zertifikat genügte für die Anerkennung nicht und der Arbeitgeber bot mir keine Perspektive. Ich sehnte mich nach qualifizierteren Tätigkeiten mit mehr Verantwortung. Da wurde ich auf CAPITALENT Medical aufmerksam und bewarb mich online.

CAPITALENT Medical lud mich direkt zum Kennenlernen ein und vermittelte mir eine Hospitanz in einer großen Klinik. Das hat sofort gepasst. Ich mochte das Arbeitsumfeld und die neuen Kollegen. Umgekehrt war auch der Arbeitgeber sehr zufrieden mit mir. Von meiner Bewerbung bis zum unterschiebenen Arbeitsvertrag dauerte es insgesamt nur circa 14 Tage! CAPITALENT Medical hat dann zusätzlich noch einen Deutschlehrer und regemäßigen Unterricht für mich organisiert, der im Büro von CAPITALENT Medical stattfand. Nach ein paar Monaten konnte ich meine B1 Pflege-Prüfung machen. Damit stand auch der Anerkennung nichts mehr im Wege. Seit Oktober 2014 arbeite ich als Krankenpflegerin auf der Onkologie-Station. Zum 01. Dezember 2014 hat mich das Krankenhaus in einen direkten und unbefristeten Arbeitsvertrag übernommen. Jetzt bin ich endlich da, wo ich hin wollte!

 

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